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Bekenntnis zu Made in Germany

22.05.2021

Bekenntnis zu „Made in Germany“

Effizienz durch Innovation

Zukunftssicherung durch moderne und effiziente Fertigung im µ-Bereich. 2024 feiert das Onstmettinger Unternehmen sein 175-jähriges Bestehen.

Gebäude
Foto: Ralph Conzelmann / ZAK Zollern Alb Kurier

Die Johs. Boss GmbH & Co. KG hat in den zurückliegenden Jahren viel investiert und damit ihr Bekenntnis zur positiven Firmenentwicklung und zum Standort Onstmettingen erneuert. Das in sechster Generation verankerte Albstädter Familienunternehmen entwickelt und produziert Präzisionsgewindewerkzeuge und -prüfwerkzeuge und verkauft diese weltweit.

Mit Gewindeschneideisen ist "JBO" Marktführer und mit Gewindefräsern und Gewindelehren eine der ersten Adressen in Europa. JBO steht als Marke weltweit für hohe Produktqualität und ein umfassendes Lager. In drei Jahren feiert das Unternehmen sein 175-jähriges Bestehen.

Um dem stetigen Wachstum, den ständig wachsenden Anforderungen des Marktes und den eigenen Anforderungen Rechnung zu tragen, investiert JBO in die Zukunft. Während viele Firmen Ausgaben auf ein Minimum reduzieren, macht JBO Mittel frei für die Optimierung von Prozessen und die Verbesserung der Lieferfähigkeit.

So ist etwa die Prozessstabilität in der Fertigung für den Mittelständler einer der wichtigsten Aspekte bei der Herstellung von Produkten, die auf den Tausendstel-Millimeter - das µ - toleriert sind. Durch mehrere Maßnahmen konnte diese produktionsrelevante Größe bei JBO am Standort Albstadt deutlich verbessert werden. Effizienzsteigerung, Temperaturkonstanz, Wärmerückgewinnung und Reduzierung des CO2-Ausstoßes sind Schlagworte, die bei der Planung dieser Maßnahmen eine wichtige Rolle gespielt haben.

Mit dem Neubau einer weiteren Produktionshalle, der dritten innerhalb von 17 Jahren, und der aufwendigen Sanierung von raumlufttechnischen Anlagen und KSS-Maschinenkühlungen in bestehenden Produktionsbereichen wurden 2019/2020 mehrere Maßnahmen umgesetzt. Mit der Investition in eine zentrale Kältemaschine mit Freiluftkühlung, der Sanierung der Raumlufttechnik und einer speziell ausgeklügelten Gebäudeleittechnik ist es JBO gelungen, trotz Erweiterung der Produktionsfläche und Klimatisierung der temperaturkritischen Fertigungsbereiche, den Stromverbrauch konstant zu halten. Energieberater rechnen mit einer Einsparung von etwa 70 Tonnen CO2 pro Jahr.

Einen hohen Beitrag leistete der Austausch von 8 Kompressoren für die Prozesskühlung von Kühlschmierstoffanlagen (KSS) in der bestehenden Produktion durch Plattenwärmetauschersysteme, die an das neue externe Kältesystem angeschlossen sind und die Investition in eine neue energieeffiziente KSS-Zentralanlage für den Neubau. Temperaturkonstanz in den Produktionsbereichen und der verwendeten Kühlschmierstoffe sind das Resultat und eine Grundvoraussetzung für eine µ-genaue Fertigung.

Für die Planung und den Bau zeichnete sich das Architekturbüro Queisser GmbH verantwortlich. Abschließende Baumaßnahmen erfolgten im Vorjahr mit der Sanierung des vierstöckigen Hauptgebäudes und der Neugestaltung der Außenanlagen. Der Hof und die schon 2018 erschlossenen zwei zusätzlichen Parkplatzanlagen wurden gepflastert.

Weitere Projekte waren die Installation einer neuen Brandmeldeanlage und mehrere Brandschutztore, die komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung, der Einbau neuer Fenster sowie die Renovierung der Sanitärbereiche. Die Planung und den Bau der beiden neuen Parkplätze und die Sanierungsarbeiten der Bestandsgebäude übernahm das Architekturbüro Marcus Czernoch.

Zudem wurde bei JBO nachhaltig in die Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks investiert. Neben Investitionen in neue Technologien wie der Laserbearbeitung und in Zerspanungsmaschinen der neuesten Generation zählen der Erhalt und die Modernisierung des bestehenden Maschinenparks zu den ständigen Zielsetzungen bei JBO.

Großen Anteil an den Projekten hat der hauseigene Maschinenbau. Zu seinen Aufgaben zählen neben der Instandhaltung und Modernisierung von Bestandsmaschinen auch Neuentwicklungen von Sondermaschinen sowie die Herstellung und der Vertrieb von Automatisierungskomponenten. In diesem Bereich ist auch die Ausbildung der Industriemechaniker angesiedelt. Im Idealfall deckt das Unternehmen aus diesem Schatz seinen Bedarf an übergeordneten Mitarbeitern.

Produktionshalle
Foto: Ralph Conzelmann / ZAK Zollern Alb Kurier

Seit sechs Generationen familiengeführt, ist die Onstmettinger Johs. Boss GmbH & Co. KG ein seit Jahrzehnten bedeutender Arbeitgeber in Albstadt. Das Unternehmen bildet im gewerblichen und kaufmännischen Bereich (Industriemechaniker, Industriekaufleute) aus und befindet sich auf der Suche nach engagierten Mitarbeitern. Aktuell beschäftigt Johs. Boss rund 160 Mitarbeiter, die neben ihren interessanten Tätigkeiten und Aufgaben einen sicheren Arbeitsplatz und gute Entwicklungschancen schätzen.

Ein sehr interessanter Arbeitgeber

Seit sechs Generationen familiengeführt, ist die Onstmettinger Johs. Boss GmbH & Co. KG ein seit Jahrzehnten bedeutender Arbeitgeber in Albstadt. Das Unternehmen bildet im gewerblichen und kauf-männischen Bereich (Industriemechaniker, Industrie-kaufleute) aus und befindet sich auf der Suche nach engagierten Mitarbeitern. Aktuell beschäftigt Johs. Boss rund 160 Mitarbeiter, die neben ihren interessanten Tätigkeiten und Aufgaben einen sicheren Arbeitsplatz und gute Entwicklungschancen schätzen.

Zum Stamm zählen sehr viele langjährige Mitarbeiter, welche die positive Entwicklung der Präzisions-werkzeugfabrik über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt und mitgetragen haben. Im Frühjahr 2020 wurde rezessions- und pandemiebedingt Kurzarbeit eingeführt. Seit Anfang 2021 verbessert sich der Auftragseingang, sodass die Kurzarbeit Schritt für Schritt reduziert werden konnte. Entlassungen waren kein Thema.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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