Siegfried Schott, Heinz Boss und Klaus Konzelmann (von links) mit dem neuen Straßenschild. Foto: Holger Much

Thu. / 20.12.18 / 11:00

JBO-Chef Heinz Boss bekommt „eigene“ Straße zum 80. Geburtstag

Zu seinem 80. Geburtstag wurde JBO-Chef Heinz Boss eine einzigartige Gabe überreicht: Die Onstmettinger Talstraße heißt nun Johannes-Boss-Straße.

Der Applaus der Belegschaft war lang und herzlich, und das Lächeln der Mitarbeiter war mindestens genauso glücklich wie das des auf so unglaubliche Weise beschenkten Geburtstagskindes.

Diese Überraschung ist wahrlich gelungen und wird definitiv in die Geschichte eingehen. Denn zu seinem 80. Geburtstag bekam JBO-Chef Heinz Boss ein ganz einzigartiges Geschenk: Die westliche Talstraße, in der sich die Gebäude des stetig wachsenden Onstmettinger Traditionsunternehmens befinden, heißt nun offiziell Johannes-Boss-Straße, benannt nach dem Gründer der Firma.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, entfuhr es Heinz Boss, als ihm Albstadts Oberbürgermeister Klaus Konzelmann und Onstmettingens Ortsvorsteher Siegfried Schott das neue Straßenschild in die Hand drückten.

Beim Spazierengehen, witzelte er dann, betrachte er oft die Vögel und denke, dass er und sie doch eher unbeachtet durchs Leben gingen. Damit sei mit diesem besonderen Tag nun natürlich endgültig Schluss.

JBO ist ältestes Metallunternehmen im Kreis

Nächstes Jahr feiert JBO – Johannes Boss Onstmettingen – sein 170-jähriges Bestehen.

Der weltweit führende Anbieter von Präzisionswerkzeugen für die Herstellung und Prüfung von Gewinden ist, so betonte Ortsvorsteher Schott, nicht nur das älteste Metallunternehmen in Onstmettingen, sondern auch das älteste Metallunternehmen im Kreis.

Als solches gab es Generationen von Onstmettingern Brot und Arbeit, prägte Albstadts drittgrößten Ortsteil entscheidend mit. Als sich die Belegschaft mit ihrer Idee der Straßenumbenennung an den Ortschaftsrat wandte, war der begeistert. Und auch die Stadtverwaltung stimmte dem Vorhaben zu.

Da übrigens nur der westliche Teil der Talstraße umbenannt wird, muss niemand die Adresse ändern, Briefköpfe wechseln oder neue Visitenkarten drucken – außer JBO selbst. Und dort wird man dies mit großer Zufriedenheit tun.

Quellenangaben:
Zollern-Alb-Kurier, Do. 18.12.2018
Foto und Text: Holger Much
Link zum Artikel beim Zollern-Alb-Kurier

 

 

 

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